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Handball 1. Liga Der Aufsteiger sorgt für Furore
Frauenfeld entwickelt sich immer mehr zum grossen Überraschungsteam der Liga. Mit dem 25:20 (13:5) hat der Aufsteiger seinen neunten Saisonsieg ins Trockene gebracht und sein Saisonziel mit dem Ligaerhalt längst übertroffen. Nun locken gar die Aufstiegsrundenspiele zur Nationalliga B. „Wir hegen aber keinerlei Aufstiegsambitionen, werden aber weiterhin um jeden Punkt kämpfen, um uns in der Spitzengruppe zu halten“, hält Nathanael Hug fest. Er erreichte mit seinen zwei Treffern gegen Kloten genau seinen bisherigen Meisterschaftsdurchschnitt pro Spiel. Einmal mehr war Florian Mathis mit seinen 13 Toren der unbestrittene Topskorer der Thurgauer. Seine Einwechslung nach rund zehn Minuten brachte die gewünschte Effizienz ins Spiel des Heimteams. Kloten bekundete mit der aggressiven Deckungsarbeit der Gastgeber viel Mühe und erzielte sein erstes Tor aus dem Spiel heraus erst nach 17 Minuten. Wohl wirkte Frauenfeld in der zweiten Halbzeit nicht mehr so überzeugend, doch stand der Sieg nie mehr in Gefahr.
Romanshorner Wiedersehen mit Kozak
Um eine Position auf den sechsten Zwischenrang hat sich der HC Romanshorn dank dem 33:31(15:14)-Sieg gegen Wädenswil verbessert. Das Team von Trainer Vulovic dürfte damit den Ligaerhalt geschafft haben, ist der Abstand zu den Abstiegsplätzen doch auf sechs Punkte angewachsen. Der Zürcher Tabellenletzte überraschte die Thurgauer vor allem mit einer Personalie. Es kam nämlich zum Wiedersehen mit Milan Kozak, dem Romanshorner Topskorer der Hinrunde, der in der Winterpause zum NLB-Klub Horgen gewechselt hatte und den Wädenswilern im Abstiegskampf leihweise aushalf. Natürlich wussten die Gastgeber um die Stärken des Slowaken und richteten ihre Verteidigung entsprechend aus. So war es in der Startphase auch nicht Kozak, der dem Heimteam Mühe bereitete, sondern Christian Gürber auf der linken Angriffsseite. Im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer sorgte dafür, dass Wädenswil das Spiel zu Beginn ausgeglichen gestalten konnte. Romanshorn agierte vorerst eher nervös. Erst als Ruhe in die Aktionen kam, glich sich das Spielgeschehen aus, um mit zunehmender Spieldauer zur sicheren Sache mit bis zu fünf Treffern Vorsprung für die Romanshorner zu werden.
Kaderprobleme in Appenzell
Eine weitere knappe Niederlage hat Appenzell mit dem 30:31(15:15) gegen die SG Albis Foxes/GC Zürich bezogen. Knapp die Hälfte aller Partien haben die Appenzeller bisher mit nur einem oder zwei Treffern Differenz verloren und sind deshalb in den Abstiegskampf involviert. Auch gegen die Zürcher Spielgemeinschaft waren sie über weite Bereich wieder nahe am Punktgewinn. Hatten sie in der ersten Halbzeit mehrheitlich geführt, so lagen sie in der zweiten meist zurück. „Gegen Spielende wirkten sich unsere Kaderprobleme immer mehr aus. Ich freue mich auf den Tag, da wie wieder einmal in Vollbesetzung antreten können“, meinte Spielertrainer Rolf Erdin, der aber auch anmerkte, dass sein Team gegen die Albis Foxes in der Defensive zu wenig aggressiv agierte habe.
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