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Handball 1. Liga Niederlagen für Appenzell, Kreuzlingen und Romanshorn Appenzell, Kreuzlingen und Romanshorn haben in der 1. Liga der Handballer den Ligaerhalt zwei Runden vor Meisterschaftsende noch immer nicht gesicher
Für die Ostschweizer Handball-1.Ligisten spitzt sich der Kampf um den Ligaerhalt zwei Runden vor Meisterschaftsende weiter zu. Nach der knappen 34:35 (20:15)-Niederlage beim Zweitletzten Wädenswil ist Appenzell weiterhin nur einen Punkt vom Barrageplatz der KZO Wetzikon entfernt. Die Innerrhoder waren in Wädenswil schnell mit 0:5 in Rückstand geraten. Arge Defensivprobleme waren unverkennbar. Doch plötzlich trat eine Besserung ein. Torhüter Gabor Busa steigerte sich in gleichem Masse wie seine Feldspieler, was zum 10:10-Ausgleich führte. Es sollte aber noch besser kommen, lagen die Appenzeller doch schon bald mit fünf Treffern vorne. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang den Zürchern wieder der Gleichstand. In der spannenden und hektischen Schlussphase wechselte die Führung immer wieder. Wädenswil glückte schliesslich Sekunden vor dem Ende der Siegtreffer.
Fünfte Niederlag in Folge
Zwei Zähler mehr auf ihrem Konto als die Appenzeller hat der HSC Kreuzlingen. Doch drehen sich die Thurgauer seit einigen Wochen in einer eigentlichen Abwärtsspirale. Befassten sie sich Anfangs Jahr noch mit der Aufstiegsrunde, so sehen sie sich nach der fünften Niederlage in Serie mit dem 24:28 gegen Dietikon-Urdorf nun unvermittelt in Abstiegsgefahr. Durfte sich die Leistung der Kreuzlinger in der ersten Halbzeit mit dem 13:13 zur Pause noch einigermassen sehen lassen, so war der Leistungsabfall vor allem in den letzten 20 Minuten erschreckend gross, ja war mit einem eigentlichen Einbruch gleichzusetzen.
Romanshorn chancenlos
Weiterhin punktgleich mit Kreuzlingen ist Romanshorn, das beim 20:36 (10:22) gegen den Tabellenzweiten Albis Foxes chancenlos war und so gleichermassen wie Appenzell, Kreuzlingen und Bruggen/Fides um den Ligaerhalt zittert. Die Zürcher waren den Thurgauern in allen Belangen überlegen. Nach dem 2:2 bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Romanshorner agierten defensiv zu statisch und ihrem Angriffsspiel mangelte es an Durchschlagskraft. So bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 45. Minute auf 18 Treffer aus.
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